Kinder und Jugendliche aus armen Familien besonders fördern

Ich habe im Jahr 2011 ein Netzwerk von 13 Organisationen initiiert, das einen Masterplan zur Überwindung der Kinder- und Jugendarmut in Osnabrück erarbeitet hat.

Das hat zwar dazu geführt, dass der Runde Tisch Kinderarmut entstand, eine systematische Umsetzung der Vorschläge wurde aber nicht erreicht. Es gibt gute Beispiele, wie Kommunen systematisch und erfolgreich diese Probleme lösen z.B. die Städte Dormagen und Monheim.

Die Überwindung der Folgen von Kinder- und Jugendarmut in Osnabrück ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben.

Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen Familien sollen die gleichen Chancen bekommen am gesellschaftlichen, kulturellen Leben, der sportlichen Betätigung teilzunehmen.

Sie sollen erfolgreichen Zugang zu Bildung, Schul- und Berufsabschlüssen und zum Erwerb von Alltagskompetenzen bekommen.

Sie sollen ihre Interessen, Fähigkeiten entwickeln können.

Sie sollen die Betreuung und Erziehung erhalten, die sie zu einem erfolgreichen und gesunden Leben befähigen.

Alle Mittel, die eine Kommune für diese Aufgabe einsetzt, haben auch eine hohe Wirkungsrentabilität. Folgekosten in der Sozialarbeit, Kosten, die durch Versagen in der Gesellschaft entstehen, Krankheitskosten werden reduziert, Berufsfähigkeit wird verbessert.

Ich will erreichen, dass Osnabrück diese Probleme systematisch mit hoher Priorität angeht.